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Herren – Auf die Fresse

Fünfte Meisterschaftsrunde 3. Liga Kleinfeld

Wer hoch fliegt, fällt tief. Kurz vor Weihnachten reisten die Herren mit fünf Siegen in Serie ins beschauliche Bürglen im noch beschaulicheren Thurgau. Als Tabellenzweiter wollte man im morgendlichen Spitzenkampf die Marmots aus Davos-Klosters ärgern und ihnen mit ein bisschen Glück an diesem Tag die Tabellenführung streitig machen. Aber wollen ist halt nicht gleich machen.


UHC Schaan – I.M. Davos-Klosters II 6:9 (4:1 / 2:8)

Zu Beginn des Spiels sah alles danach aus, dass die Gelb-Blauen ihre Vorsätze in die Tat umsetzen würden. Es machte fast den Anschein, also ob die Murmeltiere bereits in ihren Winterschlaf gegangen sind. Zumindest bis zur Pause konnte man sich eine 4:1-Führung erarbeiten. Bei der Teebesprechung war man sich dann auch einig, dass es im zweiten Spielabschnitt noch eine Schippe mehr braucht, da sich die Bündner bestimmt nicht auf das Gezeigte reduzieren lassen.

Gesagt getan. Also zumindest, dass die Marmots ziemlich schnell in die höheren Gänge schalteten. Und so mussten die Schaaner einen Gegentreffer nach dem anderen hinnehmen. Das Spiel der Liechtensteiner wurde im Gegensatz zur ersten Hälfte eher chaotischer und die Abschlüsse unpräziser. Im Verlauf der Saison wurde schon die ein oder andere Aufholjagd gestartet und die Ehre mit einer starken Moral gerettet. Einen Vorsprung verwalten gehört aber definitiv nicht zu unseren Stärken. Und so fand der UHCS auch nicht mehr ins Spiel und musste sich am Ende geschlagen geben, wobei vor allem die zweite Halbzeit deutlich ausfiel.


UHC Schaan – UHC Jonschwil Vipers 5:12 (2:8 / 3:4)

Während man die Wunden leckte und irgendwann feststellte, dass es gegen eine Mannschaft wie die Davoser nur halb so schlimm ist zu verlieren, beobachtete man den nächsten Gegner an diesem Tag. Jonschwil lieferte sich gegen Mönchaltdorf mehr Fechtkampf als Unihockeymatch. Das machte dann auch eher Angst als Lust auf das zweite Spiel. Trotzdem wollte man die Schmach aus dem ersten Spiel wiedergutmachen. Keine Ahnung was die Jonschwiler an diesem Tag gefressen hatten, oder am Vorabend am Glühweinstand geleistet haben, aber mit viel Aggressivität und Willen waren sie von der ersten Sekunde an zur Stelle. Die Schaaner liefen mehr oder weniger nur hinterher. Falls sich mal eine Chance auftat, waren die Schüsse zu unpräzis oder es fehlte schlichtweg das nötige Glück. Der Pausenstand von 2:8 sprach Bände, man liess sich bodenlos vorführen. Mit einer Standpauke, dies im zweiten Abschnitt möglichst vermeiden zu wollen, versuchte man eine Klatsche abzuwenden.

Doch die Vipers spielten sich in einen regelrechten Rausch. Die Hypothek war zu gross, um eine dieser oben genannten Aufholjagden zu starten. Zwar gab es durch Überzahlspiele ohne Torhüter hin und wieder ein Aufbäumen der Fürstensöhne, doch der Gegner liess sich den erspielten Vorsprung nicht mehr nehmen. Über den ganzen Tag war man zu wenig zwingend, um das Ruder noch herumreissen zu können. Und so schlich man am Ende mit hängenden Köpfen vom Feld. Hätten uns die Fans (Danke an die Damen) ausgepfiffen, hätte man nicht reklamieren dürfen.


Vieles war Einstellungssache und bei allem anderen muss man über die Bücher. Zum Glück ist nun Pause. Weihnachten war zwar noch nicht, aber Geschenke wurden bereits im grossen Stil verteilt.



An der nächsten Runde bietet sich die Chance auf Wiedergutmachung und Revanche auf zu viel kassierte Kisten. Hoffentlich wird dann auch wieder die Statistik entsprechend notiert.



Kader: Müller P.; Hartmann, Müller K.; Heeb, Hohl, Felder, Neff, Zimmermann



Nächste Spiele:

22.01.2023 – Mehrzweckhalle, Rehetobel

09:55 UHCS vs. Nesslau Sharks II

12:40 UHCS vs. I.M. Davos-Klosters II



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