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Nationalmannschaft: WM-Quali-Tagebuch 2

1. Februar 2026 (Slowakei - Bratislava)

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Romantisches Bratislava 

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Am zweiten Tag der WM-Quali-Mission war Team Liechtenstein auf Entdeckungsreise in Bratislava.

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Ausgeschlafen ging es am Morgen zum wunderbaren Frühstücksbüffet im «Crowne Plaza». Und dort konnte auch schon der erste «Nachzügler» begrüsst werden: Neo-Assi Robin fuhr die Nacht durch und gesellte sich an den Frühstückstisch. Am Abend trafen dann auch Dominik und Medizinmann Marcel in Bratislava ein. Schön, dass ihr hier seid! Am Dienstag werden mit Ex-Capitano Tyson und Coach Kipfi die letzten beiden Mitstreiter erwartet. Schon vor der Abfahrt mussten mit Manager-Ziehsohn Rico und Kultfigur Zügi zwei wegen Rückenproblemen Forfait geben. Gute Besserung an euch beide, wir vermissen euch (gerade auch weil «Jesus» Zügi im Falle einer WM-Quali sein Haar opfern wollte…).

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Apropos ausgeschlafen: Einer war dann doch etwas gestresst. Neo-Capitano Feldi hatte es tatsächlich geschafft, sein Hosentelefon während eines Anrufes mit der Gattin in eine kleine Lücke zwischen Bett und Wand zu «versenken». Blöderweise war das Bett festmontiert, auch die Zerlegung durch Heimwerker Feldi half da nicht. So musste dann tatsächlich das Hotelpersonal ran. Allerdings war das am Sonntag nicht ganz so einfach. «We need time», hiess es an der Rezeption. Am Abend hatte der Capitano dann sein Handy wieder. Freude herrscht!

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Als Hauptprogrammpunkt an Tag 2 stand «Exploring Bratislava» auf dem Programm. Durch die malerische Altstadt ging es an die Donau und von dort zur Burg von Bratislava, auch als Pressburger Burg bekannt. Die Burg, eher ein Schloss, war ursprünglich Residenz der ungarischen Könige und ist heute Sitz des Historischen Museums. Wirklich ein imposanter Gebäude-Komplex und die Aussicht auf Bratislava bei schönem Wetter wahrscheinlich einmalig. Leider spielte Petrus an diesem Sonntag nicht mit. Die slowakische Hauptstadt zeigt sich in diesen Tagen eher von ihrer kühlen und nebligen Seite.

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Apropos Bratislava: Team Liechtenstein war hier schon einmal zu Gast. 2008 wurde hier die letzte C-Weltmeisterschaft ausgetragen. Im Spiel um Rang 7 setzte sich dabei Liechtenstein mit 5:4 gegen Korea durch. Einer von, hüstelhüstel, drei Liechtensteiner Siegen bei offiziellen Spielen. Mit dabei vom aktuellen Team waren nur Team-Manager Franz – damals noch als Aktiver – und Tyson, der damals 27 Sekunden vor der Sirene das entscheidende Tor schoss.

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Zurück in die Gegenwart. Aufwärmen nach dem Sightseeing konnte man sich dann in der «Malibu»-Sportsbar. Wir wissen nun: Kofola, das slowakische «Coci», schmeckt wie Coca-Cola mit Jägermeister. Nicht jedermanns Gusto. Bald waren wir auch nicht mehr allein dort. Für den Premier-League Knaller Manchester United vs. Fulham gesellten sich auch einige ManU-Fans ins «Malibu». Lautstark wurden die Reds dann unterstützt. Liechtensteins FC-St.Gallen-Fans konzentrierten sich aber lieber auf das Spiel ihrer Lieblinge gegen den ungeliebten FC Luzern – und mussten bleich miterleben, wie der FCSG nach einem legendären Einstand des neuen Stürmers Antonio Verinac (Rote Karte drei Minuten nach der Einwechslung) in den Schlussminuten noch einen 2:0-Vorsprung verspielte.

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Abgeschlossen wurde der Tag mit einem Abendessen in einem Pub in der Altstadt. Dort war es auch ganz gemütlich, bis ein Stromausfall für eine etwas zu romantische Stimmung sorgte. Zum Glück gibt’s Taschenlampen bei Smartphones. Bei «Kerzenschein» wurde weitergespachtelt, bis es wieder hiess «es werde Licht». Erlebt man auch nicht alle Tage. Am Montag geht die Reise dann nordwärts Richtung Trencin. Wir sind gespannt, was uns dort erwartet.
 

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