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Schaaner Negativserie hält an

Für die letzte Meisterschaftsrunde dieses Jahres hatten sich die Herren des UHC Schaan einiges vorgenommen, schliesslich fand diese im heimischen Mühleholz statt. Mit den Buffalos Rheintal und Rehetobel bekamen es die Liechtensteiner jedoch mit zwei relativ starken Gegner zu tun, vor allem die Rheintaler, welche auf dem zweiten Platz in der Tabelle stehen weisen eine starke Offensive vor. Gut, dass der UHCS fast auf den ganzen Kader zurückgreifen konnte.

Noch erfreulicher war, dass Rückkehrer Lüthi bereits nach einer gespielten Minute das erste Tor des Tages zum 1:0 schoss. Die Buffalos zeigten sich davon wenig beeindruckt und schafften innerhalb von drei Minuten das Spiel zum 1:2 zu drehen. Kurz darauf wurde den Schaaner einen Penalty zugesprochen, welcher Kovac souverän zum Ausgleich verwerten konnte. Ein kurzer Energieschub ging durch die Reihen, wobei Neff mit dem 3:2 sogar die Führung wiederherstellen konnte. Die Rheintaler schalteten in der Folge einen Gang höher und merkten, dass es keinen Selbstläufer gegen die Liechtensteiner werden sollte. Nicht ohne Grund stehen sie in der Tabelle da oben, konnten sie bis zur Pause noch viermal einnetzen und ihre Führung ausbauen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit prägte das Spiel dasselbe Bild: Die Schaaner wollten, doch der Gegner schoss die Tore. So konnten die Buffalos bis zehn Minuten vor Schluss auf 3:9 erhöhen. Spätestens jetzt musste vom UHC Schaan eine Reaktion erfolgen. Durch ein Timeout und einige Umstellungen der Linien versuchten die Liechtensteiner, noch einmal Akzente zu setzen. Vier Tore geschossen und zwei erhalten, hiess das Verdikt der Schlussphase. So ging das erste Spiel gegen einen guten Gegner mit 7:11 zu Ende, wobei einige Tore durch bessere Defensivarbeit zu verhindern gewesen wären.

Die Niederlage tat der Motivation für das zweite Spiel keinen Abbruch. Im Gegenteil – die Schaaner wollten gegen Rehetobel unbedingt punkten, da die Spiele bereits in der letzten Saison eng und hart umkämpft waren und die Appenzeller zudem einer der Tabellenkonkurrenten ist. Das Spiel startete verhalten, ehe Neff in der siebten Minute das Score eröffnete. Doch wie so oft in dieser Saison kam der Gegenstoss postwendend und Rehetobel glich nur zwei Minuten später aus. Kurz vor der Pause konnten die Appenzeller mit einem Treffer auf 1:2 erhöhen. Diesmal waren es aber die Liechtensteiner, die eine tolle Reaktion zeigten und mit dem letzten Angriff vor dem Pausenpfiff durch Claudio Hartmann das 2:2 schafften. In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel über die volle Distanz spannend, wobei der UHCS kurz nach der Pause durch Neff wieder in Führung gehen konnte, doch anschliessend zwei Gegentreffer einstecken musste. Andreas Good läutete mit einem schönen Treffer zum 4:4 die Schlussphase ein, welche jedoch nicht mehr viel bot. Doch drei Minuten vor Schluss war es tatsächlich Rehetobel, die zum glücklichen 4:5 Endstand trafen. Die Appenzeller hätten sich nicht über ein Unentschieden beklagen dürfen, doch die Liechtensteiner müssen sich an der eigenen Nase nehmen. Zu viele Chancen wurden ausgelassen, wobei einige Male das defensive Umschaltspiel in Vergessenheit geriet. Das Ziel muss im neuen Jahr heissen, konstant über das ganze Spiel die Chancen zu nutzen und dem Gegner weniger Raum für Gegenstösse bieten. So beendet der UHC Schaan das Jahr mit der roten Laterne im Tabellenkeller.

UHC Schaan: Müller, Gassner; Hartmann C., Hartmann D., Neff; Good, Lüthi, Beck; Schlumpf, Kovac, Derungs