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Nationalmannschaft: Trotz Steigerung nochmals hohe Niederlage

05.02.2016

Gegen die Unihockey-Grossmacht Norwegen hingen die Trauben für Liechtensten Nationalmannschaft bei der WM-Quali wieder zu hoch. Das 1:20 war die vierte Niederlage im vierten Spiel in Slowenien.

Wenn ein Torhüter, der 20 Tore kassieren musste, als bester Spieler ausgezeichnet wird, muss er wirklich eine starke Leistung gezeigt haben. Dem 17-jährigen Niclas Sele aus Triesenberg gelang das Kunststück. Bei seinem ersten Einsatz über 60 Minuten für Liechtensteins Nationalmannschaft hielt Sele einige unmögliche «Dinger» und verhinderte eine ähnlich hohe Niederlage wie beim letzten Aufeinandertreffen mit Norwegen (0:25 vor zwei Jahren).

Das Ziel unter 20 Gegentoren zu bleiben, verpassten die Liechtensteiner äusserst knapp. 16 Sekunden vor Schluss erzielten die Norweger in Unterzahl das 20:1. Zuvor hatte es bis Spielhälfte gar nicht mal so schlecht ausgesehen. Im ersten Drittel hielt Liechtenstein erfreulich dagegen und konnte sich auch einige gute Chancen erarbeiten. Das 0:5 fiel erst kurz vor der Pause. Bei Spielhälfte erzielte Mathias Inhelder auch das vielumjubelte 1:8 (27.) und für kurze Zeit wurde das norwegische Tor stark unter Druck gesetzt.

Resultat keine Überraschung
Je länger die Partie dauerte, umso mehr liessen die Kräfte bei Liechtenstein nach. Das vierte Spiel am vierten Tag zehrte an der Substanz. 1:13 hiess es nach 40 Minuten und das letzte Drittel war dann – bis auf eine Grosschance kurz vor Schluss – fast nur noch eine Abwehrschlacht. Auch hier gilt – das 1:20-Schlussresultat sieht zwar «vernichtend» aus, gegen Norwegen, welches aktuell die Nummer 6 der Welt ist und regelmässig im WM-Viertelfinal steht, ist so eine Kanterniederlage für eine kleine Nation wie Liechtenstein keine Überraschung.

Letztes Spiel gegen Italien
Alle Kräfte sammeln für das letzte Spiel am Samstag gegen Italien (11 Uhr) heisst nun das Motto. «Eine Steigerung war auch gegen Norwegen zu sehen», blickt Team-Captain Rainer Büchel nach vorne. Die Azzuri, welche alle in Schweizer Ligen spielen, sind bereits aus dem WM-Rennen ausgeschieden. Beim letzten Aufeinandertreffen verlor Liechtenstein vor zwei Jahren 2:8. «Wir sind heiss», verspricht Büchel, «die Stimmung im Team ist nach wie vor ausgezeichnet».

Liechtenstein – Norwegen 1:20 (0:5, 1:8; 0:7)
Poden Skofja Loka (SLO). – 94 Zuschauer. – SR Veljovic/Stevanovic (SRB)
Tore: 4. Ojstad 0:1. 8. Straete 0:2. 10. Valbye 0:3. 14. Pedersen 0:4. 20. Evensen 0:5. 22. Skau Jansson 0:6. 26. Straete 0:7. Skau Jansson 0:8. 27. Mathias Inhelder (Felder) 1:8. 33. Straete 1:9. 34. Hjemgard 1:10. 36. Kronberg 1:11. 37. Hjemgard 1:12. 38. Evensen 1:13. 43. Hjemgard 1:14. 45. Kvisvik 1:15. 48. Kvisik 1:16. 50. Pedersen 1:17. 52. Martinsen 1:18. 57. Skau Jansson 1:19. 60. Oistad 1:20.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Liechtenstein, 2mal 2 Minuten gegen Norwegen.
Liechtenstein: Sele; Schlumpf, Kipfer; Thomas Inhelder, Frick; Good, Vogt; Claudio Hartmann, Alexander Wuggenig; Ledergerber, Philipp Wuggenig, Ospelt; Büchel, Felder, Mathias Inhelder; Dominik Hartmann, Züger, Wachter.
Bemerkungen: Liechtenstein ohne Almer (verletzt). – 40. Dominik Hartmann verletzt ausgeschieden. – Sele und Straete als beste Spieler ausgezeichnet.

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