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Nationalmannschaft: Erste Tore, dritte Niederlage

04.02.2016

Liechtensteins Unihockey-Nationalmannschaft musste an der WM-Qualifikation zwar eine weitere Niederlage einstecken, zeigte aber gegen den WM-Kandidaten Serbien eine weitere Steigerung. Beim 2:9 erzielten Andreas Good und Mathias Inhelder die beiden Tore.

Für einen kurzen Moment hätte man eine Stecknadel auf den harten Parkettboden in der altehrwürdigen Poden-Halle in Skofja Loka fallen hören können. Simon Züger lief in der 26. Minute beim Stand von 1:3 alleine aufs serbische Tor, verpasste aber den Anschlusstreffer nur hauchdünn. Praktisch mit dem Gegenzug markierte der überragende Alexander Milovanovic das 4:1 für Serbien. Es war das zweite seiner schlussendlich fünf Tore gegen Liechtenstein. «Milovanovic hat den Unterschied gemacht», war sich Liechtensteins Team-Manager Franz Maurer sicher.

Remis im Schlussdrittel
Trotz der 2:9-Niederlage waren viele lachende Gesichter in den Liechtensteiner Reihen zu sehen. In der 23. Minute erzielte Andreas Good den sehnlichst erwarteten ersten Treffer. Zuvor und danach vergab Liechtenstein eine Unzahl an Chancen. Einzig Mathias Inhelder war in der 45. Minute zum 2:8 noch erfolgreich. 23:33 Torschüsse wurden gezählt, im Schlussdrittel wehrte Serbiens Torhüter zwölf Torchancen ab. Das 1:1 im letzten Drittel war zumindest ein kleiner Teilerfolg.
«Das Resultat täuscht», sagt Maurer, «wir wollten mitspielen und nicht nur hinten reinstehen». So gestaltete sich das Spiel sehr ansehnlich, auch weil die Serben augenscheinlich nicht an ihr Limit gingen. Trotzdem wurde der potenzielle WM-Kandidat – Serbien gewann zuvor beide Partien – mehr gefordert, als ihm lieb war. Die letzten Minuten liessen die Serben einfach die Zeit von der Uhr runterlaufen lassen.

«Revanche» gegen Norwegen
Besonders erwähnenswert: Wie immer bisher kamen alle 18 Feldspieler zum Einsatz. Tim Almer hatte dagegen Pech, beim ersten Einsatz fiel er unglücklich aufs Knie. Sein Einsatz heute gegen Norwegen, welches nur 3:5 gegen das starke Tschechien verlor, ist fraglich. Beim letzten Aufeinandertreffen gegen Norwegen musste Liechtenstein eine 0:25-Packung hinnehmen. «Wir hoffen, dass es diesmal weniger sind», sagt Franz Maurer. Hält die Steigerung des liechtensteinischen Teams an, ist dies durchaus ein realistisches Vorhaben. (luhv)

Serbien – Liechtenstein 9:2 (3:0, 5:1, 1:1)
Poden Skofja Loka (SLO). – 112 Zuschauer. - SR Hoijberg/Skubbeltrang (DEN).
Tore: 3. Zoric (Medjedovic) 1:0. 8. Zoric (Medjedovic) 2:0. 10. Milovanovic (Zoric) 3:0. 23. Good (Vogt) 3:1. 27. Milovanovic (Mejedovic) 4:1. 31. Milovanovic (Zoric) 5:1. 36. (35:22) Milovanovic (Mejedovic) 6:1. 37. (36:34) Gocic (Arsic) 7:1. 39. Jovanovic (Medjedovic) 8:1. 45. Mathias Inhelder (Frick) 8:2. 48. Milovanovic (Banda) 9:2.
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
Liechtenstein: Müller; Schlumpf, Vogt; Thomas Inhelder, Frick; Good, Kipfer; Alexander Wuggenig, Claudio Hartmann; Ledergerber, Philipp Wuggenig, Dominik Hartmann; Büchel, Felder, Mathias Inhelder; Züger, Ospelt, Wachter; Almer.
Bemerkungen: 41. Almer verletzt ausgeschieden, 52. Timeout Liechtenstein, 58. Timeout Serbien. – Milovanovic und Felder als beste Spieler ausgezeichnet.

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