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Nationalmannschaft: WM-Quali-Tagebuch 2

02.02.2016

Der erste Tag an der WM-Qualifikation in Slowenien ist Geschichte. Heute heisst's "Hurra, wir gehen in die Schule".

Der 2.2.2016 geht leider als unrühmliches Datum in die LUHV-Verbandsgeschichte ein. Das erste Aufeinandertreffen gegen eine Top-4-Nation endete mit einem 0:35. Ja, die Tschechen waren heiss – laut IFF-Statistik feuerten sie 100 Schüsse auf unser Tor. Unsere beiden «Chnöiler» waren nicht zu beneiden. Nun ja, die Lehrstunde ging dann irgendwann auch vorüber und der schwerste Brocken in dieser Woche ist nun vorbei.

Vorbei ist auch der erste Tag der WM-Quali. Diese findet mitten einem Schulhaus statt. Kein Witz – das Sporski Centre in Skofja Loka ist wohl eine Art Oberschule. Gegessen wird der Mensa, gleich neben den Schülern. Diese staunten auch nicht schlecht über ihre neuen «Mitesser». Der Weg zu den Garderoben führt an den Klassenzimmern vorbei. Die Schulturnhalle ist eine altehrwürdige Arena wohl noch aus kommunistischen Zeiten. Der Hall dafür erinnert eher an eine Konzerthalle. Anders gesagt – es wird schnell laut. Pickelhart ist dafür der Parkettbelag - «Gerflor» steht leider nur auf den Banden.

Mit Hochdruck wirbelten die Organisatoren und Helfer noch kurz vor unserem Eröffnungsspiel umher. Aber irgendwie hat fast alles geklappt – die Bestätigung der Bustransporte und Essenszeiten erhielten wir beispielsweise erst letzten Sonntag. Und nachdem uns befohlen wurde, statt wie gewünscht um 17 Uhr zurück ins Hotel zu reisen, der Eröffnungsfeier beizuwohnen, wurde dies dann plötzlich wieder zurückgezogen. Geplant war wohl ein Einmarsch aller Nationen, aber nachdem die Tschechen direkt nach dem Spiel wieder abreisten und die Italiener noch nicht geduscht hatten, wurde darauf verzichtet. Team Serbia erbarmte sich unser und nahm uns mit ihrem Car zum Hotel mit. Anders gesagt: Statt der Luxus-Variante der Mini-WM bei den organisations-erprobten Letten vor zwei Jahren steht nun die Minimal-Variante von OK-Neulingen bevor.

Die gute Laune lassen wir uns trotzdem nicht nehmen, auch wenn wir abwechslungsweise mit Leichtenstein und Leichenstein bezeichnet werden. Im Gegensatz zu Italien und Serbien – welche sich einen heissen Fight lieferten, den die schwedischen Serben gegen die Schweizer Italiener 6:5 gewannen -, die nur mit 15 Feldspielern anreisten, können wir erstmals das Matchblatt mit 18 Feldspielern und zwei Torhütern füllen. Jedes Bein werden wir auch heute gegen die Slowenen brauchen, welche ein beachtliches 2:7 (2:2 nach 40 Minuten) gegen die Norweger erreichten. Mal schauen, ob heute um 19.30 Uhr wieder so viele Zuschauer in die Schule kommen.

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