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Nationalmannschaft: Es hat nicht sollen sein

03.02.2018

Mit 3:8 hat Liechtenstein das zweitletzte WM-Qualispiel in Tallinn gegen die Niederlande verloren. Im Schlussabschnitt machten die Liechtensteiner ein paar Fehler zu viel.

Als Mathias Inhelder in der 33. Minute mit einem präzisen Schlenzer auf 1:4 verkürzte, keimte endlich Hoffnung auf im Liechtensteiner Lager. Erst recht, als Remo Tischhauser vier Minuten später per Penalty zum 2:4 traf. Der dritte Treffer des jungen Grabers im vierten Länderspiel. Bis zum Drittelsende folgte die beste Phase der Fürstensöhne, leider ohne zählbaren Erfolg mehr.

In Unterzahl musste Liechtensteins Nationalmannschaft kurz nach Wiederanpfiff das 2:5 hinnehmen (52.). Ein erster Dämpfer, mit dem 2:6 fünf Minuten später war eine erste Vorentscheidung gefallen. Da half auch Simon Felders erster persönlicher Treffer an dieser Quali zum 3:6 (56.) nicht mehr viel – eine Zeigerumdrehung später hiess es nach einem weiteren ärgerlichen Gegentreffer 3:7 und 22 Sekunden vor Schluss kullerte der Ball in Zeitlupentempo zum 3:8-Endstand über die Linie.

Nein, es war nicht der erhoffte perfekte Tag, den Liechtensteins Nati erlebte. Wenig überraschend wurde der Niederlande das Spieldiktat überlassen, doch war die Abwehrleistung wie auch das Offensivspiel diesmal zu wenig überzeugend. Frei nach dem Motto «erst hatten wir kein Glück, dann kam noch Pech dazu», prallten gerade vor dem Tor immer wieder die Bälle auf die holländischen Stöcke.

«Schade», meinte Torschütze Inhelder, «da wäre wohl mehr möglich gewesen». Zu spüren war halt wie vermutet, dass die Kräfte im kleinen Liechtensteiner Team immer mehr schwinden. «Holland hatte mit 18 Spielern da einen Vorteil zu uns mit nur 13», analysierte Inhelder, «gerade im Schlussdrittel konnten sie nochmals neue, frische Kräfte aufs Feld schicken.»

Positiv zu erwähnen ist, dass die Partie mehrheitlich ausgeglichen gestaltet werden konnte und erstmals drei Treffer erzielt wurden. Es gilt nun die letzten Kräfte für die Abschlusspartie gegen Belgien zu mobilisieren. Dieses verlor gegen Finnland heute 0:27.

Holland – Liechtenstein

Kalevihalle Tallinn (EST). – 140 Zuschauer. – SR Hohler/Koch (Sz).

Tore: 14. Bart (van de Kraats) 1:0. 17. Hovius (Bart/Ausschluss Liechtenstein) 2:0. 24. Molander (van den Hark) 3:0. 33. (32:29) Hovius (Piekema) 4:0. 33. (32:37) M. Inhelder 4:1. 37. Tischhauser 4:2 (Penalty). 42. Hovius (Sangen/Ausschluss Liechtenstein) 5:2. 47. Landmeter (Molander) 6:2. 56. (55:03) Felder (M. Inhelder) 6:3. 57. (56:17) Hovius (ten Hag) 7:3. 60. Bart (Piekema) 8:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Holland, 4mal 2 Minuten gegen Liechtenstein.

Liechtenstein: L. Good (Müller); Kipfer, Schlumpf; A. Good, A. Wuggenig; Derungs, M. Inhelder, Felder; Castelberg, Büchel, Tischhauser; Ph. Wuggenig, Vogt, Züger.

Bemerkungen: Liechtenstein ohne Th. Inhelder (verletzt). – Felder als bester Spieler ausgezeichnet.

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