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Nationalmannschaft: WM-Quali-Tagebuch 3
30. Januar 2018

Das erste Turnierspiel rückt näher. Doch zuvor stand nochmal ein Trainingstag an.

 

Mittlerweile ist der Winter zurück in Tallinn und da die Weihnachtsdekoration in der ganzen Stadt noch hängt, siehts tatsächlich auch ein wenig nach Feiertagen aus. Zu feiern gabs bislang noch nichts, zudem ist die Stille im Hotel mittlerweile der Betriebsamkeit gewichen die herrscht, wenn sechs Teams unter einem Dach wohnen. Da gröhlen die Holländer, dort drüben schweigen die Finnen und vor dem Lift trifft man die Esten, Polen und Belgier. Ah ja, die Polen sind mal gut in 15 Stunden die 1000 Kilometer in den Norden gefahren. Die Finnen hatten es bequemer: Sie kamen mit der Fähre von Helsinki rüber.

 

Der erste Este im Shnelli Hotel war Roman Pass. Der Verteidiger von Sarnen begrüsste dann den Liechtensteiner Staff im Frühstücksraum herzlich – und in breitem Schweizerdeutsch. Seit einigen Jahren spielt der bärtige Offensivverteidiger ja schon in der Schweiz. Mit den Sprachen ist es so eine Sache im estnischen Team. Nicht alle sprechen estnisch, da sie aus Schweden oder Finnland kommen. Oder wie es Pass sagt: «Mit den einen spreche ich englisch, mit den anderen estnisch und mit der Freundin Schweizerdeutsch.» Apropos Staff: Die Aufteilung hiess heute, Kipfer bereitet das Training vor, Voneschen geht beim Footing mit und Maurer zum Kafi. Verbandspräsident müsste man sein.

 

Am vierten Tag ist von «Ferienlager» bei Team Liechtenstein nichts mehr zu spüren. Essen-Training-Essen-Theorie-Schlafen heisst der Tagesrhythmus. Erstmals durften wir in der Kalevihalle, der offiziellen Spielstätte, ein Training absolvieren. Auch das eine Arena, die sich sehen lässt. Nicht zu gross, nicht zu klein, wirklich grad richtig für eine WM-Quali. Dazu wurde ein spezieller Boden verlegt und jedes Team hat seine eigene Garderobe. Paradiesisch – grad im Vergleich zur WM-Quali vor zwei Jahren im Schulhaus in Skofja Loka. Gut, der Boden – kein Gerflor, aber ein ähnliches Ding – war gewöhnungsbedürftig. Grad von den «Chnöilern» im Tor war manches Fluchen vernehmbar.

Der Nachmittag stand dann wieder im Zeichen des Chneters und des Taktikfuchs’. Dazwischen gab es auch immer Zeit um in den Lieblingsladen des Teams zu gehen: Den mittels Durchgang erreichbaren Selver-Shop. Oder wie es bei uns heisst: Der Seveler. Grad Kassiererin Jekatarina hat es den Tinderkindern angetan. Zurecht, wie auch der Rest zugeben muss. Apropos Ladies: Unser Guide – ja, jedes Team hat eine Begleiterin vom OK erhalten – heisst Lea-Teele, spricht sehr gut Deutsch und ist normalerweise Architekturstudentin.

Abgeschlossen wurde der Tag mit dem Captain’s und Technical Meeting. Captain Rainers wichtigste Aufgabe war das Posieren mit den anderen Spielführern. Hat der Dressman natürlich hervorragend erledigt (siehe Bild). Davor und dazwischen gabs diverse wichtige und unwichtigere Infos von vielen wichtigen Leuten aus dem IFF und dem lokalen OK. Nur kurz Diskussionen gabs bei den Tenüfarben der einzelnen Spiele. Die Finnen hätten gerne in Blau gegen uns gespielt. Wir – als Heimteam - blieben aber hart, was für Finnland nun Weiss heisst. Zumindest einen Sieg haben wir so geholt. Hä!

Ah ja, der Flachwitz des Tages:

Was macht ein Herzkranker wenn er Cola mit Bier trinkt?

Er colabiert

#füssehoch #derkommttief

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