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Nationalmannschaft: WM-Quali-Tagebuch 2
29. Januar 2018

Am dritten Tag der WM-Quali-Mission steht der Sport im Mittelpunkt. Und der neue Chneter.

Tallinn also. Die «dänische Stadt», wie Herr Wiki aus Pedia erklärt, ist soweit wir erlebt haben, eine ganz nette Stadt. Gerade die malerische Altstadt, die für Historienfilme die perfekte Kulisse mit den engen Gassen und dem Holperstolperpflastersteinboden bildet, ist ein wahres Bijou. Gut, dass unser Hotel Shnelli, das wir bis jetzt immer noch ganz für uns haben, nur einen Katzensprung davon entfernt ist.

Bislang war das Wetter ganz okay – wenn man, wie wir, wegen eines Indoorsports hier ist. Zum Glück nicht grad kalt, aber dafür meist leicht regnerisch bis bedeckt. Auf positives Echo stiess bei den Hobbycasanovas – gern auch Tinderkinder genannt – die hiesige Damenwelt. Zwischen holden nordischen Grazien und rassigen russischen Ludmillas ist alles vertreten. Aber das nur am Rande, wir sind ja des Sportes wegen hier.

Wie Tallinn auch aussehen kann, sahen wir als wir zum ersten Training gefahren wurden, dem Tageshauptprogrammpunkt. Immer weiter weg von prachtvollen City fuhr unser Driver in einen Industriebezirk so wie man sich klischeemässig einen Industriebezirk östlicher Prägung vorstellt. Die Häuser abwechselnd zwischen aschgrau und mausgrau, dazwischen rauchende Schlote. Am Ende hielt der Bus mitten in einem Viertel in dem man sich nachts wohl ender weniger aufhalten sollte.

Die Kristiines Spordihall bot dann aber eine ganz grosse Überraschung: Die Halle war eine perfekte Trainingshalle, inklusive Sauna in der Garderobe. Die Vertreter des UHC Sarganserland hätten die Halle am liebsten gleich auf Rollen gestellt und mit nach Hause genommen. Eine Stunde lang hetzten die Trainer dann ihre Schützlinge durch die Spordihall.

Am Nachmittag trat dann Chneter Matt, unser neuer Physiotherapeut in Action. Unsere Nadia, welche bei den letzten drei Qualis müde Beine wieder fit machte, nahm sich ja nach Mutterfreuden eine Auszeit. Mad Matt, der fallschirmspringende, surfende und crossfittende Tausendsassa (gut, für einen mit Wurzeln im Weisstannen- und Taminatal wohl ganz normal) walkte das halbe Team mal kräftig durch. Auch wenn er es nicht mehr schafft, sagen wir: Daumen hoch.

Unterbrochen wurde die Massagesession von einer Teamsitzung, wo sich Taktikfuchs Arno del Kipfer  dann wortgewaltig austoben wurde. Abgeschlossen wurde Tag 2 dann mit einem «Footing» durch Talllinns Nacht nach einem weiteren nahrhaften Abendessen, wo auch Captain Rainer schon ungeduldig auf uns wartete. Hoi Rainer, schön bist du da. Nun fehlt nur noch Bender.

Ah ja, um Einblick aufs allgemeine Niveau zu bieten, hier noch der Flachwitz des Tages:

«Mein Name ist Britt»

«Wie bitte?»

«Wie der Kleber, nur mit B»

«Buhu?»

#füssehoch #derkommttief

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