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Saisonstart und andere Sorgen

Was hat der UHC Schaan und das bekannte schwedische Möbelhaus gemeinsam? Richtig, irgendetwas fehlt immer! So auch am letzten Sonntagmorgen, als man sich im Mühleholz zur ersten Meisterschaftsrunde traf. Nach dem üblichen Durchzählen fiel auf, dass Hartmann jun. Irgendwie nicht zu finden war. Nach kurzer Rücksprache mit Hartmann sen. stand fest, dass er den Tag wohl auf dem Lokus verbringen wird.

So fuhr der UHC-Konvoi los in den bzw. Richtung Wald (ZH). Dort angekommen fiel auf, dass die Fahrgemeinschaft um Kapitän Felder trotz Aufladen von Baumeister Good und morgendlicher Verwirrtheit verdächtig lange brauchte. Und schon wieder fehlt etwas.. Reiseleiter Müller war bereits jetzt nahe an einem Burnout. Plötzlich ging aber die Türe auf und alle trudelten ein. Die lange Fahrtzeit war mit einem Zwischenstopp zu entschuldigen, da sich Good (vielleicht) bei Hartmann jun. angesteckt haben muss. Somit verzichtete das Balzner Urgestein auf den heutigen Einsatz und übernahm das Coaching an der Bande. Die Skorerliste wurde wohl noch nie so genau geführt (ein Dank dafür, d.R.).

 

Unihockey wurde dann auch noch gespielt. Im ersten Spiel galt es wieder die Rappi Tigers zu zähmen (Cupgeschichten). Zu Beginn des Spiels bekam man aber eher den Eindruck, die Schaaner Freunde des Plastikballs befinden sich bereits im Winterschlaf. So musste es passieren, dass in der 8. Minute der erste Gegentreffer dieser jungen Saison kassiert wurde. Ganze 15 Minuten dauerte es bis die Schaaner das erste Mal das komplizierte Abklatschen vorführen durften. Der Jubel war riesig, da es ausgerechnet die beiden Neuzugänge waren, die das erste Saisontor für Blau-Gelb schossen. Intern machte man sich eher Sorgen, dass die Kommunikation mit Bio-Bio Fabian aufgrund seines Dialekts schwierig wird, doch mit Sprecher (Wortwitz?) verstand er sich blind. Nun hatten alle gesehen wie es geht und die Pause lediglich genutzt, um im Kollektiv zu bestätigen, dass die erste Hälfte "Chabis" war.

 

Trotzdem war es zu Beginn der zweiten Hälfte mehr Tigerenten-Club als unbändiger Siegeswillen. So musste das frische Duo Sprecher/Hasler erneut für den Ausgleich zum 3:3 sorgen. Nun schaltete sich auch Zoro-Neff in das Toreschiessen ein. Beim ersten durch mustergültigen Pass von Hasler. Beim zweiten schienen die beiden bei Freischlag aus der Ecke (Achtung!) einen besonderen Plan ausgeheckt zu haben. Hasler sprintete zur Mitte und lenkte damit wahrscheinlich alle ab. Neff spielte den Ball scharf in bananenähnlicher Kurve ebenfalls dahin und huch, plötzlich zappelte der Ball im Netz. Die Verwunderung aber auch Freude war grenzenlos. In den letzten fünf Minuten legte dann auch der zweite Block die Scheu vom gegnerischen Tor ab und konnte noch zweimal treffen. (Tiger-)balsam auf die Schaaner Seele. Puh, Start ziemlich "vergagelt" aber doch noch 8:4 gewonnen.

 

Der zweite Block schien Gefallen am kollektiven Abklatschen zu finden und wollte im zweiten Spiel gleich damit weitermachen. Bereits nach zwei Minuten kehrten sie in High-Five-Manier zur Spielerbank zurück. Das Spiel war lanciert! Dachte man zumindest.. Mehr bis auf einen doofen Gegentreffer durch einen Freistoss gab es nicht zu notieren. Während die meisten bereits am Pausentee nippten gab es noch einmal Freischlag in der eigenen Zone. Coach Good mahnte Neff zur Gemütlichkeit, doch der wuselige Neff hatte erneut einen Spitzbuben-Plan: Den Ball gesetzt und in die Menge gebolzt und wieder zappelte das Netz, gleichzeitig mit der Sirene. Die Churer wussten nicht wie ihnen geschieht. Slapstick zur Pause, bitte mehr davon!

Im Schlussabschnitt wurden die Sch(part)aaner immer stärker und wollten die 4 Punkte unbedingt aus dem Wald entführen. Nun gelang sogar die einstudierte Freistoss-Variante und führte zum ein oder anderen Tor. Auch Berger Beck durfte sich noch in der Torschützenliste eintragen lassen (äns ischt verdiant). Schluss Aus Vorbei! 5:3-Sieg! 4 Punkte! Kabinenparty!

 

Noch auf einen feinen Zmittag in einer urigen Züricher Landbeiz (Ohren- und Gaumenschmaus) und glücklich zurück ins Ländle! Keine Frage, wir kommen wieder!