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Morgenstund hat vier Punkte im Mund

Treffpunkt 6:45 Uhr! Da dürften manche bereits überlegt haben, ob sie direkt kommen sollen. Tat dann zum Glück niemand, zumindest machte es nicht den Anschein. Auch Häsi stand noch vom Sandmännchen geküsst brav mit seiner eigens mitgebrachten Kaffeetasse da. Das erste Spiel am Tag bringt auch seine Vorteile, hatten wir bei der Parkplatzsuche in Churwalden doch glatt freie Wahl. Hartmann jun. meinte wohl wir wären heute die einzigen und parkte entsprechend grosszügig, was später von den Churern freundlich mitgeteilt wurde. Egal, hinein in den Stall ähh.. Halle und gleich wieder raus fürs Warmup. Ein kleines Unihockeyfeld und zwei Umkleideräume, fertig ist der Tempel von Churwalden. Immerhin schöne Fenster im Dach, wohlgemerkt ohne Storen, dass auch die Sonne schön reinscheint bzw. blendet. Aber genug genörgelt, sind ja schliesslich zum Gewinnen hier.

 

Um der Ansage gerecht zu werden reiste fast der gesamte Kader ins Bündnerland, nur Klein-Kilian wollte mit der Sarganser U18 im Appenzell aufs Gross-Feld. Topmotiviert sehnte man dem Anpfiff entgegen. Nur bei Good drückte noch der Schuh bzw. etwas Anderes und musste für den ersten Einsatz spontan passen. Noch eine Banane hinterher und auch er war parat für den Spitzenkampf gegen Laupen. Eigentlich wiederholt sich der Spielbericht an dieser Stelle mit allen anderen den es war schon wieder ein nervenaufreibendes Hin und Her. Dafür schien das Powerplay heute zu funktionieren. Felder schob ein zum 1:0, worauf selbstverständlich das 1:1 folgte, bevor Good befreit abzog und Kovac an- oder abschoss welcher zum 2:1 ablenkte. Danach schien es, als wollte man den fehlenden Schlaf nachholen, denn Laupen traf innert zwei Minuten dreimal. Es eierte vom Feinsten. Entweder war Häsi so genervt oder einfach zu müde, um den Stock über die Bande zu heben, Schir-Legende Yves hatte jedoch kein Erbarmen und schickte ihn wegen Unsportlichkeit auf die Strafbank. Unnötig, sieht auch der Bussenkatalog so, doch der Sünder versprach Bier statt Geld, was das Komitee befürwortete. Als Weckruf schien die Aktion vielleicht sogar zu nützen. Spielerisch wachte Sprecher nämlich als erster wieder auf und erzielte kurz vor Pause noch den Anschlusstreffer zum 3.4.

Kurz am Pausentee genippt und wieder Motivation getankt. Kovac konnte zwar wieder schnell ausgleichen, doch das Auf und Ab ging munter weiter. Tschau Nerven. Beim Stand von 6:6 hatten die Laupener wohl langsam genug und erhöhten mittels Doppelschlag zum 6:8. Was macht man in einer solchen Situation? Da kennen wir uns aus wie ein Streber, der die Hand permanent streckt. Timeout und ab auf zwei Linien. Gesagt getan und siehe da, dank Powerplaytor und Energieanfällen von den Dauerläufern Hartmann jun. und Neff zum endgültigen 9:8 gedreht. Geht ja! Man könnte meinen das alles sei Taktik.

 

Zwischen den beiden Spielen konnte man das Gefühl des Tabellenführers das erste Mal auskosten. Nun galt es, das Hoch zu bestätigen und gegen Tuggen den Siegeszug fortzusetzten. Diese haben zwar erst einen Punkt auf dem Konto aber so schlecht sind sie eben doch nicht. So dauerte es bis zur 11. Minute bis Sprecher auf Pass von Neustudent Derungs zum 1:0 traf. Endlich geht’s los. Und wieder sieben Minuten verstrichen.... Mit nur einem Tor in die Pause? Ist das auf dem Kleinfeld überhaupt erlaubt? Zum Glück traf Neff kurz davor noch zum 2:0. Ein richtiger Oliver-Kahn-Moment: Weiter immer weiter!

Naja man bemühte sich, nun schienen die Tuggener aber das Visier auch endlich mal richtig eingestellt zu haben und konnten den Anschluss zum 2:1 bejubeln. Vielleicht ist es ein wenig ihre Tug(g)end, aber viel kam da nicht auf den Kasten von Schlussmann Gassner. Was kam wurde sauber geblockt, von ihm gefischt oder in den Geräteschuppen geschossen. Trotzdem wurden die Fürstenknaben ab und an nervös, denn man führte ja nur mit einem Tor Vorsprung. Richtig viel dagegen unternahm man aber nicht, oder man wollte einfach auf den richtigen Moment warten. Vielleicht lag es auch daran, dass niemand auf dem Feld so richtig begriff, was der Schiedsrichter pfiff oder anzeigte. Ein richtiges Rätselraten. Neff und Hartmann beruhigten die Gemüter dann mit dem 3:1 aber wieder. So kam auch nie die Frage auf, irgendetwas umstellen zu müssen. Coco und Häsi waren davon richtiggehend beflügelt und legten sich gegenseitig noch zwei Tore auf. Somit stand man nach einem souveränen 5:1 nicht nur auf dem Feld auf der Sonnenseite.

 

Maximale Punkte an Schaan! Der Eurovision Songcontest kann einpacken. Doch reicht das zur Tabellenführung? Nun ja, an der Spitze taumeln sich mit Malans und den schwarzen Rosen aus Rappi noch zwei weitere Konkurrenten mit 11 Zählern und besserem Torverhältnis. Besten Dank an die Alligatoren für den Hinweis, nehmen wir zur Kenntnis ;) Daran werden wir bestimmt noch arbeiten. Nächstes Spiel: UHC Schaan – Malans. Zufall?