Sonntag, 31. Januar 2010 | Späte Aufholjagd rettet definitiven Ligaerhalt
Gegen den Tabellenletzten Lioness Zürich holten die Schaaner 1. Liga Unihockeyfrauen am Sonntag mit einem starken Endspurt noch ein 4:4. Damit ist der Ligaerhalt nun auch rechnerisch sichergestellt.
von Reto VoneschenSehr laut wurde Schaans Interimstrainerin Sabrina Niederer in der 48. Minute. Eben hatten die Schaaner Unihockeyfrauen das 1:4 gegen die konterstarken Lioness Zürich einkassieren müssen. Die zur Zeit verletzte Abwehrspielerin Niederer fand bei ihrem Timeout aber scheinbar die richtigen Worte. Zwar setzte Nadia De Coi zwei Minuten später einen Strafstoss nur an den Pfosten, doch das metallerne Klicken war so etwas wie das Startsignal für die UHCS-Aufholjagd.
Fast noch gewonnenIn der 55. Minute gelang Katja Siegenthaler das 2:4, nur zwei Minuten passte sie zu Marina Lufi, welche auf 3:4 verkürzte. Mit vier Stürmerinnen und nur noch einer Verteidigerin suchten die Ländlefrauen den Ausgleich in der letzten Minute. Und fanden ihn tatsächlich – 25 Sekunden vor der Sirene traf erneut Siegenthaler 4:4. Beinahe wäre es noch besser gekommen. Fünf Sekunden vor Ende des dritten Drittels traf De Coi erneut nur den Pfosten. In der Verlängerung war dann aber die Luft draussen, beiden Teams gelang nicht mehr viel.
Letzte beide Spiele ohne DruckDie drei Tore in den letzten fünf Minuten retteten den Schaanerinnen noch einen wichtigen Punkt. Zwar betrug der Abstand auf die letztplatzierten Zürcherinnen vor dem Spiel acht Punkte, bei noch drei zu spielenden Runden hätte noch eine theoretische Chance auf den Ligaerhalt bestanden. Nun kann der Rechenschieber endgültig auf die Seite gelegt werden und die letzten beiden Spiele ohne Druck angegangen werden.
Lioness Zurich – Schaan 4:4 (1:0, 2:1, 1:3)Feldli Altdorf. – 50 Zuschauer. – SR
Tore: 10. 1:0. 24. Lufi 0:1. 32. 2:1. 37. 3:1. 48. 4:1. 55. Siegenthaler 4:2. 57. Lufi (Siegenthaler) 4:3. 60. Siegenthaler 4:4.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Lioness Zürich.
Schaan: Weber; Regli, Doka (41. Fleischmann); Moritzi, Tschirky; De Coi, Lufi, Ackermann (41. Doka); Siegenthaler, Riesen, Dietrich.
Bemerkungen: Schaan ohne Aeschlimann (Arbeit), Arnold (Ausland), Borghi, Fritsche (abwesend), Camenisch (krank), Felix, Lier, Niederer (alle verletzt, Niederer als Coach). – 50. De Coi schiesst Penalty an Pfosten, 60. Pfostenschuss De Coi.
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