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Montag, 14. September 2009 | Lange Reise ohne Happy End

Die Damen des UHC Schaan sind aus dem Schweizer Unihockey Cup ausgeschieden. Am Samstag verloren sie trotz guter Leistung in der 1/16 Runde gegen den NLB-Absteiger Aergera Giffers-Marly mit 1:7.

Von Reto Voneschen

Die Schaaner Torfrau Fabiola Koslowski konnte einem am Schluss fast leid tun. Mit einem Billardtreffer via Beinen und Köpfen erzielte die Freiburger Stürmerin Christelle Wohlhauser ihren dritten Treffer zum 7:1 Heimsieg ihres Teams in der 57. Minute. Trotz den sieben Gegentoren war die Schaaner Hüterin eine der Besten ihres Teams, welches aufopferungsvoll, aber letztendlich erfolglos gegen den starken Gegner ankämpfte. Einzig während zehn Minuten im zweiten Drittel, als zwei Treffer hingenommen werden mussten, war das Liechtensteiner 1. Liga Team dem NLB-Absteiger ein gleichwertiger Kontrahent.

Zu viel gewollt
Die Entscheidung fiel in der 47. Minute, als die Schaanerinnen nach dem 1:3 Anschlusstreffer von Andrea Camenisch (44.) vehement auf einen weiteren Treffer drückten, aber gleichzweimal klassisch ausgekontert wurden. Statt 2:3 hiess es plötzlich 1:5 – eine zu grosse Hypothek für die Ländlefrauen. Zu mehr als einigen guten Chancen reichte es nicht mehr, ja noch zwei Gegentore mussten sie bis Spielschluss hinnehmen. Begonnen hatte die Partie zuvor trotz dem frühen Ausfall von Jeannine Arnold verheissungsvoll. Nach einigen guten Möglichkeiten trafen aber die Gastgeberinnen zum 1:0 (13.). Mit einem Doppelschlag im Mitteldrittel (25./27.) bauten sie den Vorsprung gar auf drei Treffer aus.

Konzentration auf Meisterschaft
„Schade“, meinte UHCS-Captain Sabrina Niederer etwas enttäuscht nach Spielschluss. Sieben Gegentore waren eindeutig zu viel und gaben den Spielverlauf nicht korrekt wider. Doch die deutlich stärker besetzten Freiburgerinnen waren eine Nummer zu gross für die Schaanerinnen, welche sich nun vollumfänglich auf die am 27. September beginnende Meisterschaft konzentrieren können. Versüsst wurde die dreistündige Rückfahrt nur vom luxuriösen Reisecar – in den Ledersesseln war der Ärger über die Niederlage denn auch schnell vergessen.

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