Sonntag, 13. September 2009 | Herren Nationalmannschaft verliert gegen Österreich
Im Rahmen der Vorbereitung auf das Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft im Februar 2010, absolvierte die Liechtensteiner Unihockey Nationalmannschaft ein Testspiel gegen das Team aus Österreich. Trotz grossem Einsatz ging das Spiel gegen unsere östlichen Nachbarn mit 0 zu 7 verloren.
von Mathias Inhelder
Aufgrund zahlreicher Verletzungen reiste das Team aus Liechtenstein mit einem dezimierten Kader nach Innsbruck. Dies verbesserte die Ausgangslage gegen das besser einzustufende Österreichische Team nicht. Nichts desto trotz waren alle Spieler hoch motiviert und freuten sich auf die Länderspielpremiere zwischen den beiden Teams.
Starkes 1. DrittelDie Österreicher traten von Anfang an entschlossen auf und setzten die Liechtensteiner von Beginn weg unter Druck. Trotz hartem und körperbetonten gegnerischen Spiels konnten sich die Liechtensteiner einige gute Chancen erspielen, welche aber leider zu keinem Torerfolg führten. Dank einer ausgezeichneten Defensivleistung und nur eines einzigen kleinen Patzers am Ende des Drittels gingen die Liechtensteiner mit einem 0 zu 1 Rückstand in die Kabine.
Verletzungspech als WendepunktKurz nach Beginn des 2. Drittels verletzten sich zwei Spieler der Liechtensteiner und konnten nicht mehr in das Geschehen eingreifen. Die deswegen erfolgten notwendigen Umstellungen und damit zusammenhängenden Anpassungsschwierigkeiten im Liechtensteiner Team, nutzte die gegnerische Mannschaft geschickt aus und bauten ihren Vorsprung rasch auf vier Tore aus. Einzig die starke Leistung des Torhüters Näscher hielt die Liechtensteiner noch im Spiel.
Viel Kampf und EinsatzZu neunt nahmen die Liechtensteiner das letzte Drittel in Angriff und kämpften engagiert. Doch die Österreicher nutzten die mit den Verletzungen einhergehenden konditionellen Schwächen aus und erzielten nochmals drei Treffer zum Endstand von 0 zu 7.
Trotz Niederlage zuversichtlichDas Testspiel hat gezeigt, dass die Liechtensteiner fähig sind mit besseren Teams mitzuhalten. Ohne die Verletzungssorgen wäre mit Sicherheit mehr möglich gewesen. Trotzdem besteht für das Team noch viel Optimierungs- und Trainingsbedarf, wenn man an der WM-Qualifikation in Spanien im nächsten Jahr überzeugen will.
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